Dhjana

[Uebersetzung des englischen Textes vom 7.1.2020]

Heute habe ich vom Tod unserer Freundin Dhjana erfahren. Ich bin sehr traurig, dass sie von uns gegangen ist. Sie war so eine warmherzige, offenene und herzliche Kaempferin und ich vermisse sie.

Ich bin auch traurig, dass sie den fertigen Film nicht mehr sehen wird und ihn auch nicht mehr zeigen koennen wird, da hatte sie sich drauf gefreut. Sie hat unser Projekt immer unterstuetzt, uns immer ermuntert, uns angeboten den Film in Ede fertigzumachen. Sie war eine der Personen die von dem Projekt von Anfang an ueberzeugt war.

Ich hatte mich darauf gefreut sie nochmal zu besuchen, und es macht mich traurig, dass ich das nun nicht mehr kann. Das fuehrt mir mal wieder vor Augen wie chronische Krankheit dein Leben anhaelt und manche Situationen und Menschen danach einfach nicht mehr dasein werden. Und das tut weh. Es zeigt mir auch mal wieder wie chronische Krankheit Menschen isoliert. Es kostet Energie mit Menschen in Kontakt zu bleiben, und wenn mensch wenig Energie hat, ist das oft nicht moeglich. Auch ist mensch dann oft zu muede dahin zu gehen wo mensch sich normalerweise trifft. Und so fallen Leute dann langsam und leise raus, vor allem auch solche die Hilfe braeuchten.

Dhjana wusste das und hat sehr viel Energie dareingesteckt Menschen mit Burnout und Trauma zu helfen, und unsere Bewegungsstrukturen zu veraendern, so dass wir uns mehr unterstuetzen und helfen. Hier die Seite vom support and recovery team, ein tolles Projekt, das ihr sehr wichtig war.

Was mich troestet ist, dass sie zufrieden damit war was sie in ihrem Leben erreicht hat und ich kann dem nur hinzufuegen, dass ich sehr dankbar bin fuer alles das sie fuer uns alle getan hat.

Ruhe in Kraft Dhjana

 

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